Offenburg hat kein Drive-In Supermarkt – das musste der 92 jährige Skoda Fahrer nun lernen!

Es gibt Drive-In Schalter bei Fast Food Ketten, es gibt auch Baumärkte mit Drive-In Schaltern, um dort die schweren Gegenstände einzuladen. Es gibt auch Drive-In Schalter für Banken um dort Geld zu ziehen, aber mit dem Auto in ein Einkaufszentrum zu fahren um seine Zeche zu bezahlen, das war selbst für uns neu.

In Offenburg hat letzte Woche ein 92 jähriger Skoda Fabia Fahrer gedacht: „Ich lauf doch nicht!“

Der Mann hatte scheinbar im Restaurant vom Supermarkt zu Mittag gegessen, wollte bezahlen und hatte wohl sein Geldbeutel im Auto liegen lassen. Also ging er zum Parkplatz, stieg in seinen Skoda Fabia und nahm für den Weg zum Supermarkt das Auto.

Allerdings parkte er nicht vor dem Markt, sondern wartete bis sich die Schiebetüren vom Eingang öffneten und fuhr in Schrittgeschwindigkeit die ca. 40 Meter bis zum Restaurant. Dabei gefährdete der 92 jährige Autofahrer keine Kunden vom Supermarkt, das wollen wir mal wohlwollend festhalten, er streifte aber die Tür.

Die Mitarbeiter des Verbrauchermarktes alarmierte Polizei und teilte mit, dass ein Autofahrer im Inneren des Marktes unterwegs sei, sicherlich keine alltägliche Meldung bei der Polizeidienststelle.

Gegenüber den Polizisten, die sich über den skurillen Anblick sicherlich gewundert hatten, zeigte der rüstige Renter nur sehr wenig Verständnis. Er hätte kein Schild an der Eingangstür / an den Schiebetüren vom Supermarkt gesehen, welches ihm die Einfahrt mit einem PKW verbieten würde.

Die Polizei zeigte dennoch kein Erbarmen, informierte die Führerscheinstelle und es wird sicherlich ein Nachspiel für den Rentner geben. Mit dem Skoda Fabia fuhr er nicht aus dem Einkaufszentrum heraus, dieser wurde herausgeschoben.

Ob der 92 jährige sich nun bei der Pro7 Show „Das Ding des Jahres“ mit seiner Erfindung vom „Drive In Supermarkt“ bewirbt ist uns nicht bekannt, aber in die Topliste der skurillsten Polizeieinsätze 2018 schafft er es bestimmt. Keine neue Erfindung, aber bei uns zu haben: Kennzeichen für Offenburg. OF wäre übrigens Offenbach, Offenburg hingegen gehört zum Ortennaukreis und trägt dementsprechend ein OG im Kennzeichen. In dem beschrieben Fall wäre ein OMG vermutlich treffender gewesen.

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