Die Unterhaltskosten fürs Auto im Vergleich 2024

Was sind die Kfz Unterhaltskosten?

KFZ-Unterhaltskosten umfassen verschiedene Ausgaben, die für den Betrieb und die Instandhaltung eines Fahrzeugs anfallen. Dazu gehören Betriebskosten wie Kraftstoff, Ölwechsel, Autopflege und die gesetzlich vorgeschriebene technische Hauptuntersuchung. Modelle mit niedrigem Kraftstoffverbrauch, Gasbetrieb oder Elektroantrieb haben oft günstigere Betriebskosten. Soll Ihr Auto günstig im Unterhalt sein, müssen Sie auf die zuvor genannten Parameter achten.

Die Unterhaltskosten fürs Auto im Vergleich 2024

Werkstattkosten beinhalten Inspektionen, Wartungsarbeiten, Reifenwechsel und Reparaturen aufgrund von Verschleiß. Generell sind kleine Autos und Modelle mit längeren Wartungsintervallen in dieser Hinsicht oft kostengünstiger.

Die Versicherungskosten setzen sich aus der Haftpflichtversicherung, Kaskoversicherung und eventuellen Selbstbeteiligungen zusammen. Die Höhe der Prämie hängt von persönlichen Faktoren wie der individuellen Schadenfreiheitsklasse sowie von statistischen Daten zu Wohnort und Fahrzeugmodell ab.

Die Kfz-Steuer wird vom Staat erhoben und variiert je nach Zulassungsjahr, Hubraum, CO2-Emissionen und Antriebsart. Gasbetriebene und Elektrofahrzeuge sind oft steuerlich günstiger, und Elektroautos können sogar für bis zu zehn Jahre von der Steuer befreit sein. Daher sind die Unterhaltskosten beim Elektroauto im Regelfall deutlich geringer, als bei Verbrennern.

Der Wertverlust ist ein weiterer Aspekt in Bezug auf die Kfz Unterhaltskosten. Neuwagen können bereits im ersten Jahr nach der Zulassung bis zu 33 Prozent ihres Wertes verlieren. Pro weiteres Jahr sind es je nach Abnutzungsgrad, Fahrzeugtyp und Nachfrage am Markt weitere fünf bis zehn Prozent per Anno. Fahrzeuge mit niedrigen Anschaffungskosten wie Kleinwagen zeigen sich in dieser Hinsicht oft vorteilhaft, aber auch in anderen Fahrzeugklassen gibt es Modelle, die sich im Vergleich stabiler im Wert halten.

Wie hoch sind bei einem Auto die Unterhaltskosten pro Monat?

Die Unterhaltskosten eines Autos pro Monat können je nach Fahrzeugtyp, Fahrweise und individuellen Umständen variieren. Nach einer üblichen Regel belaufen sich die durchschnittlichen monatlichen Unterhaltskosten für ein Auto bei durchschnittlicher Fahrleistung auf circa 300 bis 350 Euro. Die monatliche Aufwendung für einen Kleinwagen beträgt ungefähr 200 Euro, während ein Mittelklassewagen etwa 400 Euro pro Monat kostet. Diese Ausgaben für ein günstigstes Auto im Unterhalt sind von verschiedenen Faktoren abhängig, darunter die jährlich zurückgelegten Kilometer, die Kfz-Versicherung, das Alter der Fahrer und die Größe sowie die Leistung des Fahrzeugs.

Zusätzlich zu diesen variablen Kosten fallen auch fixe Kosten für den Fahrzeugkauf an. Beim Kauf des Autos in bar muss der monatliche Wertverlust während der Besitzdauer berücksichtigt werden. Dieser Wertverlust ist in dieser Kalkulation noch nicht enthalten und muss noch mit berücksichtigt werden. In der folgenden Übersicht lassen sich die Fahrzeuggrößen mit den entsprechenden Unterhaltskosten vergleichen.

Der Auto Unterhaltskosten Vergleich nach Fahrzeugtypen:

  • Kleinstwagen: circa 330 bis 380 Euro mit einem Anteil von durchschnittlich 130 Euro Wertverlust pro Monat
  • Kleinwagen: circa 330 bis 430 Euro, wobei der Wertverlust zwischen 80 und 145 Euro liegt – Kompaktwagen: circa 330 bis 500 Euro, bei einem inkludierten Wertverlust von 90 bis 230 Euro pro Monat
  • Mittelklassefahrzeug: circa 500 bis 665 Euro mit einem Anteil von circa 280 bis 375 Euro an Wertverlust pro Monat
  • oberer Mittelklassewagen: circa 650 bis 1.000 Euro, bei einem enthaltenen Anteil für den Wertverlust im Bereich von 350 bis 500 Euro pro Monat
  • Oberklasse: circa 1.200 bis 1.600 Euro bei einem anteiligen Wertverlust zwischen 700 und 1.000 Euro

Im Resultat lässt sich klar erkennen, dass bei steigenden Erstanschaffungskosten für das Fahrzeug auch die Wertverluste pro Monat deutlich ansteigen.

Die Unterhaltskosten vom Elektroauto

Elektroautos und Erdgasautos zeichnen sich durch ihre Umweltfreundlichkeit aus. Dennoch sind sie nicht immer die kostengünstigste Option. In Bezug auf die Unterhaltskosten bietet das Elektroauto jedoch einige Vorteile. Ob sich ein Elektroauto für Sie lohnt, hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Zunächst ist wichtig zu betonen, dass Elektroautos in der Anschaffung im Regelfall deutlich teurer als vergleichbaren, herkömmliche Verbrenner sind. Trotz in der Vergangenheit gewährter staatlicher Förderungen, wie dem Umweltbonus, können sie bis zu doppelt so viel kosten wie ein vergleichbares Modell mit Benzin- oder Dieselmotor. Im Regelfall bieten die Elektroautos geringere Kosten in der monatlichen Unterhaltung:

  • ✅ Der Strompreis ist im Vergleich zu herkömmlichen Kraftstoffen in der Regel günstiger, was zu niedrigeren Betriebskosten führt. Bei einer Strecke von 100 Kilometern und einem durchschnittlichen Preisen für Strom und Sprit ergibt sich circa eine Differenz von 5 Euro. Bei einem Gesamtbetrag von circa 13 Euro sind dies immerhin circa 40 Prozent Ersparnis. Darüber hinaus biete einige Versicherungsunternehmen Rabatte für Elektroautos an, obwohl eine Vollkaskoversicherung oft empfohlen wird, was zu höheren Versicherungskosten führen kann. Der Wertverlust von Elektroautos ist gegenwärtig schwer abzuschätzen, da die Verbreitung und der Gebrauchtwagenanteil noch relativ gering ist.
  • ✅ Ein weiterer Vorteil sind die geringeren Wartungskosten aufgrund des geringen Verschleißes und der wenigen beweglichen Teile. Routine-Wartungen wie Öl- und Filterwechsel entfallen weitgehend.
  • ✅ Für Vielfahrer können sich die Mehrkosten für ein Elektroauto langfristig rentieren. Dennoch wird die Rentabilität für viele erst dann erreicht, wenn die Produktionskosten für Elektroautos weiter sinken.

Wie wirken sich die Spritkosten auf die Pkw Unterhaltskosten aus?

Die Spritkosten haben einen starken Einfluss auf die Gesamtkosten für den Unterhalt eines Pkw. Die Kraftstoffkosten allein tendieren dazu, beim Diesel günstiger zu sein. Jedoch sind die Anschaffungskosten, Steuern und Versicherung in der Regel bei Benzinern niedriger. Daher ist es wichtig, je nach Fahrzeugtyp und individuellem Fahrverhalten sorgfältig abzuwägen: Sind die vermeintlich niedrigeren Dieselspritkosten im Vergleich zu den höheren anderen Kosten gerechtfertigt?

Grundsätzlich gilt: Kleinere Fahrzeuge und geringere Fahrleistungen neigen dazu, sich für Benzinmodelle zu lohnen. Darüber hinaus gibt es Möglichkeiten, während der Fahrt Sprit zu sparen, beispielsweise durch die Nutzung von Apps oder Websites, um stets die günstigsten Tankstellen in der Umgebung zu finden. Die aktuellen Kraftstoffkosten sind ebenfalls von großer Bedeutung. Zu beachten ist dabei natürlich auch der Verbrauch. Berücksichtigen Sie bei Ihrer Auswahl für ein Auto mit geringen Unterhaltskosten stets den Verbrauch pro 100 Kilometer. Teilweise gibt es zwischen den Modellen gravierende Unterschiede. Je nach regelmäßiger Fahrstrecke sollten Sie mit steigender Distanz dem Verbrauch auch eine höhere Priorität einräumen.

Wie kann ich die monatlichen Unterhaltskosten fürs Auto senken?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie Sie ein Auto mit günstigen Unterhaltskosten finden und die Kosten nachhaltig reduzieren können.

1. Die Wahl eines „wirtschaftlichen“ Fahrzeugs: Entscheiden Sie sich für ein Auto mit einem geringen Kraftstoffverbrauch, idealerweise mit einem effizienten Antrieb. Ein sparsames Fahrzeug hilft, die Ausgaben für Kraftstoff langfristig zu reduzieren.

2. Die regelmäßige Wartung und Inspektion: Durch regelmäßige Wartung und Inspektionen lassen sich größere Reparaturen und Verschleiß vermeiden. Achten Sie darauf, dass Ihr Auto gut gepflegt wird (beispielsweise durch eine Garage und eine schonende Fahrweise) um unerwartete Kosten für Reparaturen zu minimieren.

3. Den Fahrstil optimieren: Ein defensiver Fahrstil trägt dazu bei, den Kraftstoffverbrauch zu senken und den Verschleiß am Fahrzeug zu verringern. Vermeiden Sie abruptes Beschleunigen und Bremsen sowie unnötiges Leerlauflassen des Motors.

4. Der Vergleich von Versicherungsangeboten: Durch den Vergleich von Versicherungsangeboten lassen sich die Unterhaltskosten vom Auto reduzieren. Achten Sie dabei darauf, die Deckungsumfänge und Selbstbeteiligungen zu prüfen, um die beste Option für die individuellen Bedürfnisse zu wählen.

5. Günstiges Tanken: Halten Sie die Augen nach günstigen Tankstellen offen und nutzen Sie Tankkarten oder Treueprogramme, um Rabatte oder Vergünstigungen beim Tanken zu erhalten.

6. Prioritäten setzen: Achten Sie bei Autokauf auf alle oben genannten Faktoren. Das günstigste Auto im Unterhalt mag vielleicht einen höheren Kaufpreis haben, jedoch sollte die Betrachtung immer über einen längeren Nutzungszeitraum von beispielsweise fünf Jahren erfolgen.

Siehe auch  2018 Seat Ibiza TGI - Review | Test : CNG im Kleinwagen

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