Genf 2018: Ferrari 488 Pista

Ferrari. Die Traummarke der 70er, 80er und 90er Jahre. Ferrari Testarossa, Ferrari F40, Miami Vice, Magnum: Ferrari 488 Pista!

Wenn man auf dem Genfer Automobil-Salon den Ferrari-Stand sucht, dann muss man einfach dort hingehen wo die größte Menschentraube auf rassige Sportwagen blickt. Der Messestand ist jährlich ein Publikumsmagnet, obwohl die sportliche Marke von Fiat dort eigentlich jedes Jahr das gleiche präsentiert. Ein weiteres Modell welches sich Otto Normal niemals leisten kann, welche wieder etwas mehr Leistung hat, etwas schneller ist von 0 auf 100 und somit zum träumen einlädt. Das macht einen Traumwagen doch zum Traumwagen, die Tatsache, dass er für die meisten von uns unerreichbar weit entfernt ist.

Ferrari 488 Pista

488! Die Nummer müsste auf das Wunschkennzeichen vom Ferrari 488 Pista. Ferrari ist auch einer der wenigen Hersteller, welche die Fahrzeugnamen bzw. Bezeichungen zu würfeln scheint. Denn wenn man es genau nimmt, dann ist der Ferrari 488 Pista, die nachgeschärfte Version vom Ferrari 488 GTB. Dieser wieder rum, ist ein Nachfolger vom Ferrari 458, 430, 360… ihr merkt schon – da werden einfach freie Nummern gewählt – ein Ferrari 911 wird es somit also nicht geben.

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Der Ferrari 488 Pista, ein Rennwagen für die Straße. Im Vergleich zum Ferrari 488 GTB hat das Sondermodell ca. 90 kg abgespeckt. The biggest loser bringt nun gerade noch 1280 kg auf die Waage.

Unter der Motorabdeckung findet man einen 4.0 Liter V8, welcher durch zwei Turbolader zwangsbeatmet wird. 720 Pferdestärken warten auf den Befehl vom Fahrer, brüllt der ein „Galopp, avanti, avanti…“ und drückt seinen rechten Fuß mal so richtig ins Pedal, dann katapultiert dieses rote Geschoss innerhalb von 2,85 Sekunden von 0 auf 100 km/h.

Ferrari 488 Pista

Das ist ein Gefühl wie verliebt sein. Man kann es mit einer Fahrt in einer Achterbahn vergleichen, dann wenn die Schmetterlinge im Magen Loopings machen. Die Höchstgeschwindigkeit vom Ferrari 488 Pista liegt bei Tempo 340 km/h. Bei dieser Geschwindigkeit wird selbst eine dreispurige Autobahn zur schmalen Fahrbahn, der Fahrer bekommt einen Tunnelblick, aber es geht gar nicht darum 340 km/h zu fahren, es reicht vermutlich schon, dass man könnte. Wenn man halt nicht davon träumen müsste.

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