Ist die Feststoff-Batterie von Fisker die Zukunft in Sachen Elektromobilität?

Würde Henrik Fisker in der „Höhle der Löwen“ antreten, er würde vermutlich ohne Probleme ein Invest bekommen, dort wird ja häufig nach einem Patent gefragt und genau das hat Fisker nun angemeldet, doch ist der Erfolg hier nun auch vorprogrammiert?

„Helping save the planet can be both exciting and beautiful“ sagte der Gründer und CEO von Fisker und meldete ein neues Patent an.

Der Elektroauto-Hersteller Fisker aus Dänemark möchte ab 2023 Fahrzeuge mit Elektroantrieb anbieten, die mit einer Festkörperbatterie (auch Feststoffbatterie genannt) ausgestattet sind. Damit könnte Fisker alle Kritiker auf einmal erstummen lassen.

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Die Ladezeit von Elektroautos ist doch viel zu lang, aus dem Grund will Fisker die Ladezeiten auf eine Minute verkürzen. Und der Solid-State-Akku soll ab 2023 ausgerollt werden können.

Wo ist der Haken? Bestimmt der Preis, oder? Die Akkus, welche über eine höhere Dichte verfügen sollen als Lithium Ionen Akkus, sollen besonders günstig hergestellt werden. Das Unternehmen spricht von Preisen, die bis zu 60 % günstiger sein können als Lithium-Ionen-Batterien.

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Wer nun Angst hat bezüglich der Haltbarkeit und der Lebensdauer, dem versichert das Unternehmen aus Dänemark, dass die Technologie nicht nur sicherer sein soll, sondern auch länger halten soll. Das ganze liest sich wie die eierlegende Wollmilchsau, wir brauchen ganz dringend eine Zeitmaschine ins Jahr 2023.

Der Akku ist aktuell das teuerste Bauteil bei der Elektromobilität, der Akku ist auch die Schwachstelle was Reichweite und Ladezeit betrifft. Mit dem Staubsaugerhersteller Dyson, der bei der Entwicklung involviert ist, gibt Fisker nun also Vollstrom. Der Hersteller muss sich aber beeilen, denn er dürfte nicht der einzige sein, der im Bereich der Solid-State-Akkus forscht, das Thema Feststoff-Batterie steht auch bei vielen weiteren Herstellern (Automobil, Smartphone, Elektronik-Branche) ganz weit oben im Lastenheft.

Nun müssen wir warten bis 2023, doch vorher dürften wir schon die ersten Prototypen sehen. Eventuell sogar schon auf der kommenden Consumer Electronics Show in Las Vegas? Auf der CES 2018 wird Fisker einen Stand haben.

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Derzeitig bietet Fisker Elektrofahrzeuge mit Lithium-Ionen Technologie zur Vorbestellung an. Diese verfügen über voll autonome Fahrassistenten, können auch schon etwas schneller laden (9 Minuten Ladezeit = 200 km Reichweite), schaffen auch über 640 km an Reichweite doch kosten leider auch viel Geld. Für den aktuellen Fisker Emotion muss man derzeitig 129.900 US-Dollar auf den Verkaufstresen legen. Emotionen sind hier in dem Preis aber vermutlich inkludiert, das Fahrzeug (der Fisker Emotion) feiert seine Premiere auf der CES 2018.

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