Kommen diese Assistenzsysteme in der Zukunft? Ein Ausblick!

Wenn es nach SEAT geht, dann fahren wir in der Zukunft sicherer. In Barcelona zeigten die Spanier mit den deutschen Genen gerade auf dem Smart City Expo World Congress die Seat Leon Cristobal Studie. Ein Fahrzeug was von außen aussieht wie das Serienmodell, doch im Detail steckt hier die fortschrittliche Technik.

Das Konzeptfahrzeug wurde nicht umsonst nach dem Schutzheiligen der Reisenden benannt. Christopherus ist allerdings schon der Name vom Porsche Kundenmagazin, Cristobal funktioniert ja auch. Denn der Name vom „Schutzengel“ ist egal, es geht um die Sicherheitsassistenten die hier verbaut sind. Die Funktionen der Assistenzsysteme, die schon bald in Serie gehen könnten, sollen dazu beitragen Verkehrsunfälle zu vermeiden.

Die Hauptursachen von Unfällen wie z.B. die Ablenkung, Müdigkeit, zu schnelle Geschwindigkeiten oder aber auch Alkohol hinterm Steuer sollen reduziert bzw. eliminiert werden. 80% aller Verkehrsunfälle werden auf genau diese Faktoren zurückgeführt. SEAT ist der Auffassung, dass 40% der Unfälle vermieden werden können, wenn mehr als 50% aller Fahrzeuge auf der Straße die neuen Assistenzsysteme an Bord hätten.

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Doch über welche neuen Assistenzsysteme sprechen wir im Seat Leon Cristobal?

 

Das Fahrzeug verfügt über einen eingebauten Alkoholtester. Es blockiert das Fahrzeug, wenn ein positiver Wert angezeigt wird. Dafür muss der Fahrer vor der Abfahrt in ein Alkohol-Testgerät pusten. Nur wenn die Grenzwerte eingehalten werden, dann kann man das Fahrzeug starten:

 

Darüber hinaus bietet das Fahrzeug einen Sprachassistenten, über den sämtliche Sicherheitswarnungen vollständig personalisert werden können. Darüber hinaus gibt es noch einen sogenannten Schutzengel-Modus (Guardian-Angel-Modus). In diesem speziellen Fahrmodus werden alle aktiven und passiven Sicherheitsysteme im Fahrzeug aktiviert.

Fünfzehn Sicherheitsysteme kümmern sich um die Sicherheit von Fahrer, Mitfahrer und andere Verkehrsteilnehmer. Neu ist der digitale Rückspiegel. Dieser verwendet eine Heckkamera um dem toten Winkel zu eliminieren. Eine verbaute Black Box zeichnet Daten und Bilder während der Kamera auf und sendet diese im Falle eines Unfalles an ein zuvor ausgewähltes Smartphone.

Eltern werden die App lieben, Kinder vermutlich eher weniger: Es gibt den digitalen Mentor, eine App die es den Fahrzeugbesitzern ermöglicht die Geschwindigkeit des Fahrzeuges zu überwachen und auch den Standort zu kontrollieren wenn die Kinder das Fahrzeug fahren. Andere Hersteller regeln dieses derzeitig über programmierbare Schlüssel.

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