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Elektroauto stehen lassen über einen längeren Zeitraum?

Warum sollte man denn ein Elektroauto stehen lassen? Es gibt viele Gründe, selbst wenn man aktuell nicht vereisen kann bzw. sollte. Lock-Down Light, Schwellenbrecher-Maßnahme, zurück ins Home-Office.

Elektroauto stehen lassen über einen längeren Zeitraum? Was muss man tun?

Elektroauto stehen lassen über einen längeren Zeitraum? Was muss man tun?

Unbestritten: Die Zeiten sind für viele hart derzeitig, vor allem wenn gleich mehrere Personen zusammen im Home-Office aufeinander „hocken“ und man seine Familie auf einmal ganz neu kennen lernt. Das Thema Home-Office sorgt auch dafür, dass man mit dem eigenen Fahrzeug nicht mehr zur Arbeit und zurück fährt, bei der Steuererklärung wird man also ein paar Pendelstrecken weniger angeben können.

Elektroauto stehen lassen – so wird es gemacht:

Doch wie lässt man jetzt bei den winterlichen Temperaturen sein Fahrzeug am besten stehen? Wir erklären es in diesem kurzen Beitrag. In vielen Familien steht derzeitig das Zweifahrzeug still! Bei klassisch antriebenen Fahrzeugen ist das kein Problem, man sollte den Luftdruck allerdings regelmäßig kontrollieren und auch für die klassische Starter-Batterie sollte man eine Lösung finden. Steht das Fahrzeug in einer Garage oder unter einem Carport, dann empfielt sich ein Batterieladungs-Erhaltungsgerät.

Ist der Zweitwagen ein Elektrofahrzeug sieht die Welt etwas anders aus. Während man ein fossil angetriebenes Auto mit einem vollen Tank für längere Zeit abstellen kann, sollte man das bei einem Elektrofahrzeug nicht tun. Der Grund dafür? Die Lithium-Ionen Zellen im Fahrzeug mögen eine Vollaufladung nicht, das könnte bei längerem Stillstand die Abnutzung der Zellen beschleunigen. Wenn man also das Elektrofahrzeug über einen längeren Zeitraum stehen lassen möchte, dann sollte der Akku-Füllstand zwischen 20-50% liegen. Die Selbstentladung von einem Elektroauto ist maginal, allerdings sollte man auch hier an die 12-Volt Starterbatterie denken.

E-Kennzeichen in Carbon Optik

E-Kennzeichen in Carbon Optik – der besondere Touch für Ihren neuen Wagen

Wofür hat ein Elektroauto eine Starterbatterie?

Für das Bordnetz und natürlich auch für die Schaltung der Stromkreise, mit einem Elektroauto kann man Starthilfe geben, aber auch Starthilfe empfangen.

Die Lithium-Ionen Zellen mögen Hitze gar nicht, sprich Temperaturen von über 40°C können zu einem Kapazitätsverlust führen. Bei Kälte sind die Batteriezellen zwar träge, aber Kälte wirkt sich nicht negativ auf die Kapazität aus.

Sollte man das Elektroauto an der Ladestation / an der Wallbox angeschlossen lassen?

Nein! Nicht, wenn man die Reichweite nicht in den nächsten Tagen braucht. Das Fahrzeug wird sich auf 100% aufladen und dann den Ladevorgang stoppen, bleibt der Akku über einen längeren Zeitraum bei den 100% altern die Zellen schneller. Wir empfehlen also das Elektrofahrzeug gegen Wind, Wetter und Beschädigungen geschützt mit einem Akkufüllstand zwischen 20-50% abzustellen. Vorher sollte man auch ruhig einmal den Luftdruck prüfen und ggf. erhöhen.

Steht das Fahrzeug im öffentlichen Raum? Bitte daran denken, dass die Überwacher und Überwacherinnen des ruhenden Verkehrs die Kennzeichen sehen können müssen. Nur für den Fall das Sie Ihr Fahrzeug mit einer Plane abdecken wollen. Das gleiche gilt auch für die Umweltplakette (sofern vor Ort benötigt). Ja! Auch Elektroautos brauchen Umweltplaketten, so tragisch komisch das auch klingt.

Achtung: Das falsche Parken auf einem Elektroauto Parkplatz kann richtig teuer werden!

Heute beleuchten wir mal das Thema Elektroauto Parkplatz! Das Thema Elektromobilität kann man inzwischen nicht mehr wegdisktutieren, es gibt immer mehr Autofahrer die auf die regional umweltfreundlichen Fahrzeuge mit Elektromotor setzen.

Das sieht man auch im Schilder-Wahnsinn in den Städten, denn es gibt nun auch Parkplätze für Elektroautos die gesondert ausgeschildert werden. Das können entweder reine Elektroautos aber auch aktuelle Modelle mit einem hybridisierten Antrieb sein, welche über einen Elektromotor und eine weitere Antriebsmöglichkeit verfügen und eine gewisse Reichweite mindestens rein elektrisch zurücklegen können. Aktuelles Problem: Die E-Parkplätze werden jedoch oftmals noch von anderen Fahrzeugen blockiert.

Elektro-Parkplatz – Unter Umständen ein teurer Parkplatz!

Seit dem 28. April 2020 ist das Parken auf E-Parkplätzen ohne E-Kennzeichen teurer geworden. Nach dem neuen Tatbestandskatalog wird das Falschparken nun mit einem Verwarnungsgeld von 55 Euro sanktioniert. Das führt aber nun zu einem Problem! Nicht jedes Elektrofahrzeug und auch nicht jedes Hybridfahrzeug wurde mit einem E-Kennzeichen ausgestattet. Da es bis dato nur wenige Vorteile für die Elektromobilisten gab, haben viele auf das freiwillige E-Kennzeichen verzichtet. Das könnte diese nun teuer zu stehen kommen, denn auf Elektro-Parkplätzen dürfen nun ausschließlich Fahrzeuge parken, welche durch ein „E“ auf dem Nummernschild als Elektrofahrzeuge zu erkennen sind.

Elektroauto-Fahrer dürfen hier mit der Parkscheibe für 3 Stunden parken...

Elektroauto-Fahrer dürfen hier mit der Parkscheibe für 3 Stunden parken…

Der Amtsschimmel macht es sich nun recht einfach, denn ohne diese Kennzeichnung sei dem Ordnungsamt bzw. den Überwachern des ruhenden Verkehrs eine Zuordnung der jeweiligen Fahrzeuge nicht eindeutig möglich. Wir möchten auch noch einmal darauf hinweisen, dass auch Elektro-Fahrzeuge über eine Umweltplakette verfügen müssen. Dieses muss auch mit dem richtigen Kennzeichen versehen werden, also wer sich nun ein E-Kennzeichen holt und das Fahrzeug „umkennzeichnet“ muss auch an die Umweltplakette denken. Die Kennzeichen und die Umweltplakette können Sie selbstverständlich über uns beziehen.

Nur noch mit E-Kennzeichen auf dem Elektroauto Parkplatz parken!

Nur noch mit E-Kennzeichen auf dem Elektroauto Parkplatz parken!

Wir haben noch einen weiteren Spartipp:

Die Situation ist klar. Alle Elektroauto-Fahrer oder Hybrid-Fahrer, die keine private oder geschäftliche Lademöglichkeit für das Fahrzeug haben, sind auf die öffentlichen Ladestationen angewiesen. Ohne Frage ist es nicht nur ärgerlich, wenn diese zugeparkt sind. Ärgerlich ist es aber auch, wenn dort Elektrofahrzeuge stehen aber gar nicht laden.

Häufig ist die Parkdauer aus dem Grund auch für Elektroautos auf die Zeit der eigentlichen Aufladung bzw. auf eine festgelegte Höchstdauer beschränkt. Stehen E-Fahrzeuge auf den Parkflächen ohne zu laden, wird auch weiterhin nach dem neuen Tatbestandskatalog ein Verwarnungsgeld von 10 Euro verhängt. Auch wenn in den vergangenen Jahren die Zahl der öffentlich zugänglichen Ladesäulen gestiegen ist, bleibt die Anzahl immer noch recht gering. Auf eine gegenseitige Rücksichtnahme kann man hier leider nicht immer vertrauen, aus dem Grund wurden nun wohl auch die Bußgelder erhöht.

Für den eigenen Parkplatz haben wir natürlich auch Parkplatzschilder im Angebot. Wer also seinen eigenen (Firmen-)Parkplatz vor einer Fremdnutzung schutzen möchte, der wird bei uns im Sortiment auch fündig.

Unsere Aluminium-Schilder sind stabil, langlebig und selbstverständlich auch reflektierend. Darüber hinaus sind die Schilder auch beständig gegen sämtliche Witterungsverhältnisse.

Werden wir in der Zukunft Elektrofahrzeuge induktiv laden?

Wir sind der Überzeugung, dass dieses nicht so schnell passieren wird, denn die reine induktive Lademöglichkeit hat zwar einige Vorteile, aber auch einen entscheidenen Nachteil. Wir beleuchten das Thema „Induktives Laden von Elektrofahrzeugen“ in diesem Beitrag.

Induktive Ladestation klingen herrlich. Man fährt mit dem Fahrzeug über eine Ladeplatte, stellt das Fahrzeug ab und das Fahrzeug lädt automatisch. Man erspart sich das Kabelgewirr, das Ein- und auch wieder das Ausstecken. Gerade bei Dunkelheit oder im Winter dürfte das bei vielen Elektromobilisten für Freudensprünge führen, denn wer mag schon gerne bei Kälte länger Zeit draußen verbringen als man wirklich muss? Das gleiche gilt natürlich für Regen oder Gewitter, da hat man doch immer ein mulmiges Gefühl wenn man mit einem Kabel in der Hand versucht sein Fahrzeug aufzuladen.

Eine induktive Lademöglichkeit wäre hier in der Tat eine Lösung für viele Probleme, oder? Doch wie funktioniert das induktive Laden eigentlich?
Die Technik ist einfach erklärt. Es gibt es Sende-Spule und eine Empfänger-Spule. In der Sende-Spule wird ein Magnetfeld erzeugt welches dann auf die Empfangs-Spule wirkt. Dort wird dann die Spannung – die für den Ladevorgang notwenig ist – induziert. Zwischen den beiden Spulen fließt also direkt kein Strom, das elektromagnetische Feld gilt für uns Menschen als ungefährlich. Man kennt die Systeme z.B. von Smartphones oder aber auch von der elektrischen Zahnbürste.

Doch warum setzten die Hersteller diese Technologie nicht ein? Liegt es an den Preisen? Mitnichten! Beim BMW 5er 530e Plug-in-Hybrid kostet die Empfänger-Spule für das Fahrzeug 890 Euro, die Sende-Spule wird mit 2315 Euro eingepreist, dazu kommen noch Kosten für Kabel, Montage etc. – ja, teurer als die normale Lademöglichkeit aber alle Luxus-Gegenstände kosten Geld und Zeitsparen ist Luxus und der Komfort für die Elektroauto-Fahrer steht hier ganz klar im Vordergrund. Abends in die heimische Garage fahren, aussteigen und ins Haus gehen.

Lassen wir die Kosten-Komponente mal weg, entdeckt man bei der induktiven Lademöglichkeit allerdings weitere Nachteile. Es gibt Leistungsverluste zwischen Sender und Empfänger, je weiter die Spulen auseinanderliegen, umso geringer ist die Übertragungsmöglichkeit. Langsamer im Vergleich zu den anderen Lademöglichkeiten ist das System auch. Die Ladeleistung von dem BMW-System liegt gerade mal bei 3,2 kW. Mit einer herkömmlichen Haushaltssteckdose kann man das Fahrzeug mit der gleichen Geschwindigkeit laden, der Wirkungsgrad wäre hier sogar besser. Wer sein Fahrzeug aber sowieso in der Nacht immer in der Garage stehen hat, den wird das nicht interessieren. Wer das Fahrzeug häufiger einsetzt und bei wem Zeit = Geld ist, der kommt an Schnellladesäulen und Wallboxen derzeitig nicht vorbei. Vor allem nicht wenn wir über reine Elektrofahrzeuge und nicht über Plug-in-Hybride reden.

Dennoch wird weiter an der Idee der induktiven Lademöglichkeiten gearbeitet und geforscht! In der Zukunft werden die induktiven Lademöglichkeiten für das Elektroauto günstiger, für die heimische Garage also ggf. eine komfortable Möglichkeit. Auf Grund der Tatsache, dass viele Systeme auch gegen Wind und Wetter geschützt sind, kann man diese Systeme auch vor die Einfahrt stellen. Ob in der Zukunft der Wirkungsgrad bzw. die Ladegeschwindigkeit erhöht werden kann, steht derzeitig noch in den Sternen.

Fotos: © BMW 2018

Mercedes-Benz EQC? Frühstart? Das war wohl nix!

Satz mit X! Das war wohl nix! Der Mercedes-Benz EQC kommt zu spät und überzeugt technisch nun auch nicht gerade auf voller Linie. Wir haben uns die Weltpremiere im Livestream angesehen und die wichtigsten Informationen einmal kurz zusammengefasst:

Das rein elektrisch angetriebene SUV von Mercedes-Benz verfügt über zwei Motoren mit einer Gesamtleistung von 300 kW. Innerhalb von 5,1 Sekunden kann man das leer gerade mal 2,4 Tonnen schwere Fahrzeug auf Landstraßen-Tempo beschleunigen. Die Höchstgeschwindigkeit erreicht der Mercedes-Benz EQC bei Tempo 180 km/h. Damit gewinnt man zwar nicht beim Auto-Quartett, aber erhöht die Reichweite. Laut NEFZ sind dank der 80 kWh großen und 650 kg schweren Batterie Reichweiten von über 450 km mit einer Ladung möglich.

Doch der Mercedes-Benz EQC bietet noch mehr als seinen 765 Nm starken Antrieb. Wie wäre es mit einem Kofferraumvolumen von 500 Liter? Wie wäre es mit einer Anhängelast von bis zu 1,8 Tonnen. Wie wäre es mit viel Platz im Innenraum für bis zu fünf Passagiere?

Der EQC ist 4,76 Meter lang, inkl. Außenspiegel 2,09 Meter breit und 1,62 Meter hoch. Der Radstand beträgt 2,87 Meter, kommt also den Passagieren und dem Gepäckraum zu Gute. Der kombinierte Verbrauch wird mit 22,2 kWh auf 100 km angegeben. Nach Adam Riese und Eva Zwerg kommt man bei einer 80 kWh großen Batterie (die sich sicherlich nie komplett entleeren lässt) allerdings nicht auf die über 450 km. In der Realität werden es vermutlich eher 360 oder noch viel weniger werden. Vor allem wenn man wirklich mal das Fahrzeug belädt und sich auf den Weg macht.

Mercedes-Benz macht sich sehr spät auf den Markt und auch wenn der EQC nun in Stockholm vorgestellt wurde, wird er nicht mehr in diesem Jahr auf den Markt kommen. Die Verkaufsfreigabe erfolgt erst im Sommer 2019. Preise werden offiziell auch noch nicht verkündet, man darf von Summen zwischen 70.000 und 90.000 Euro ausgehen.

Das erste rein elektrisch angetriebene SUV von Mercedes-Benz wird in Bremen gefertigt. Die Batterien in Kamenz, einem Ort in der Nähe von Dresden.

Wir kritisieren nicht das Design, denn das ist Geschmacksache. Wir kritisieren nicht einmal die maximale Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h, da fahren viele Tesla-Fahrer oft langsamer um die Reichweite zu erhöhen.

Wir kritisieren auch nicht die Leistung, das Kofferraumvolumen oder das Platzangebot. Wir möchten aber kritisieren, dass dieses Fahrzeug zu spät auf den Markt kommt und mit einem 7,4 kW/h Lader ausgerüstet ist, dabei hatte Mercedes-Benz mit einer elektrisch angetrieben B-Klasse, mit einem rein elektrisch angetriebenen Supersportwagen doch wirklich schon genügend Berühungspunkte mit der reinen Elektromobilität, schließlich hat man bei Daimler mit dem smart ED / smart EQ doch sogar ein Elektrokleinwagen im Angebot und müsste eigentlich wissen was die Kunden wollen: Fahrzeuge die sich schnell (auch zu Hause) aufladen lassen, mit einer Reichweite die für den Alltag reicht und vor allem verfügbar sind.

Es scheint so, als hätte man in Stuttgart den Druck von Audi und BMW gespürt und wollte als Erfinder des Automobils unbedingt die Nr. 1 sein bei der Vorstellung. Da kann man nur hoffen, dass sie dem“next“ nicht von BMW oder vom Audi e-tron überholt werden. Beim Audi e-tron rollen die ersten Vorserienfahrzeuge bereits in Brüssel vom Band, die Weltpremiere vom ersten rein elektrisch angetriebenen Audi SUV ist am 17.09. in San Fransisco. Wir halten Sie hier bei uns im Blog auf dem Laufenden.

Der Mercedes-Benz EQC absolviert die letzten Tests – Premiere noch in diesem Jahr!

In Spanien testet Mercedes-Benz gerade das erste Elektro-SUV der Marke. Der Mercedes-benz EQC ist dort gerade zur Sommererprobung unterwegs. Intensive Sonneneinstrahlung und Temperaturen von bis zu 50° Celsius – denn die Elektroautos müssen nicht nur im Winter, sondern auch im Sommer funktionieren. Die Batterie musst gekühlt werden, der Innenraum ebenfalls und natürlich werden auch Fahrdynamik und Fahrkomfort überprüft.

Was viele eventuell noch gar nicht wissen: Die Hitze kann für Elektromobile ein Problem darstellen. Klar ist: Im Winter liefert die Batterie weniger Leistung, doch im Sommer könnte die Batterie bei einem falschem Thermomanagment Schaden nehmen. Aus dem Grund testet man die Fahrzeuge nicht nur im Labor sondern auch als Erlkönig getarnt in der Realität.

Im Fokus der letzten Erprobungsfahrten standen folgende noch offene Fragen: Wie übersteht sie hohe Leistungsanforderungen? Wie reagiert eine fast schon volle Batterie auf weiteres Laden? Wie beeinflusst die Hitze die Reichweite? Reicht die angegebene Zeit für die Vorklimatisierung? Ist die Reichweitenberechnung unter Einbeziehung der Temperatur korrekt?

Neben der Hitze stellt aber auch der feine Staub in Spanien das Fahrzeug vor einer Herausforderung. Die Entwickler wollen wissen wo sich später der Staub befindet, wo er sich ablegt und ob der Staub ggf. zu Problemen führen könnte. Aus dem Grund testet die Automobil-Industrie die Fahrzeuge auch immer in verschiedenen Kontintenten denn die Kernfrage lautet: Ist sichergestellt, dass jedes System in allen Märkten funktioniert?

Nahezu 200 Prototypen und Vorserien-Fahrzeuge werden für die Erprobung gebaut und getestet, mehrere hundert Experten arbeiten in der Erprobung und freuen sich dann sicherlich umso mehr wenn alles klappt und nach einer Entwicklungszeit von knapp vier Jahren der serienmäßige Mercedes-Benz EQC dann in diesem Jahr noch vorgestellt wird.

Bevor der Mercedes-Benz EQC in vielen Ländern rund um den Globus auf den Markt kommt, wird er umfangreiche Tests in Deutschland, Finnland, Schweden, Spanien, Italien, Dubai, Südafrika, USA und China durchlaufen haben, drei Sommer und drei Winter – da kann doch dann gar nichts mehr schief gehen, oder?

Fotos: © Daimler 2018

Genf 2018: Volkswagen I.D. VIZZION

Die Ziele von Volkswagen sind ambitioniert. Bis zum Jahre 2025 möchte die Marke mindestens eine Million E-Autos pro Jahr verkaufen. Auf dem Genfer Automobil-Salon zeigte Volkswagen daher auch die I.D. Familie und ein neues Mitglied. Der I.D. VIZZION gibt einen Ausblick auf das voll autonome Fahren und auf das Top-Modell der I.D. Familie.

Dr. Herbert Diess, Vorstandsvorsitzender der Marke Volkswagen: „Der I.D. VIZZION zeigt, was unsere Marke kann: In der Technik, im Design und bei der Qualität. Er ist der persönlichste, emotionalste und individuellste Volkswagen aller Zeiten. Und er zeigt: Auch in der elektrischen und autonomen Zukunft werden wir mit begehrenswerten, ausdrucksstarken und individuellen Automobile unterwegs sein – und nicht nur mit einheitlichen Blechbüchsen.„Der I.D. VIZZION ist unsere ganz reale Vision für einen Volkswagen von morgen. Und wir werden ihn bringen: Bis spätestens 2022 als Top-Limousine der I.D. Familie mit dem innovativen I.D. Cockpit mit Lenkrad. Und er ist vorbereitet für das vollautonome Fahren. Schritt für Schritt wird er dem Fahrer Aufgaben abnehmen – wenn der Fahrer das möchte. Mit dem I.D. VIZZION unterstreichen wir den Anspruch von Volkswagen, die individuelle Mobilität der Zukunft entscheidend mitzugestalten.“

Wie alle anderen I.D. Modelle basiert auch der VIZZION auf dem MEB. Das ist der Modulare E-Antriebs-Baukasten vom Konzern. Der VIZZION hat äusserliche Abmessungen wie ein VW Passat, im Innenraum bietet er soviel Platz wie in einem Phaeton. Durch den Wegfall der Bedienelemente und vom Lenkrad, sitzt man hier eher in einer Lounge auf Räder. Die Fahrgäste können, je nach Wunsch, unterhalten, informiert oder einfach nur entspannt die Fahrt von A nach B genießen oder die Zeit zum arbeiten nutzen. Die rein elektrische Reichweite vom I.D. VIZZION soll bis zu 650 Kilometer.

Wir sagten bereits: Der Volkswagen Konzern hat ambitionierte Ziele, mit dem MEB können Fahrzeuge vom Kompaktwagen über den SUV bis zum Bus entstehen, in dem Portfolio ist dann auch noch Platz für eine Luxus-Limousine. Fest steht: Los gehen soll es ab 2020, bis zum Jahr 2025 sollen auf der Basis des MEB im Volkswagen Konzern mehr als 15 vollelektrische Modelle in Serie gehen. Die Zukunft bleibt also spannend…