Rückrufaktion von SEAT und Volkswagen – Gurte können sich öffnen!

Die nächste Rückrufaktion von Volkswagen steht an – und dieses Mal geht es um die Sicherheit! Es ist kein großes Geheimnis, dass sämtliche Automobilhersteller sehr gerne „Gleichteile“ einsetzen. Der Kostendruck zwingt die Hersteller ja quasi dazu. Im VW-Konzern entdeckt man viele gleiche Bauteile in unterschiedlichen Fahrzeugen, von A wie Antrieb, über B wie Blinkerhebel oder G wie Gurtschlösser bis zum Z wie Zentralverriegelung. Es wäre nicht nur wirtschaftlich unsinnig stets eigene Komponenten zu entwickeln.

Im VW-Konzern gibt es daher „Baukästen“ aus denen die jeweiligen Konzern-Fahrzeuge entstehen. Solange alles gut läuft, ist das kein großes Problem sondern finanziell sehr attraktiv. Anders aber wenn ein Bauteil nun doch nicht so durchdacht war, bzw. nicht in allen Fahrsituationen überzeugen kann.

SEAT musste nun nämlich auch ein technisches Problem bei dem SEAT Ibiza (Modelljahre 2017 und 2018) und auch beim aktuellen SEAT Arona feststellen. Genauso wie beim aktuellen VW Polo können in bestimmt definierten Ausnahmefällen (vollbesetztes Fahrzeug, plötzlicher Spurwechsel bei schneller Geschwindigkeit) das Gurtschloss des hinteren linken Sitzes aufspringen. Das natürlich nur, wenn hinten links und in der Mitte jemand sitzt.

Siehe auch  Rolling Coal – oder wie Umweltschutz in den USA funktioniert

Zugegeben, gerade in diesen Fahrzeugen eine eher seltene Situation, aber schön, dass es bereits eine Abhilfe gibt, denn der VW Konzern hat eine neue technische Lösung parat, welche dies verhindern soll. Aus dem Grund wird in Kürze eine Rückrufaktion für die betroffenende Fahrzeuge erfolgen, die Halter werden angeschrieben und sollen anschließend einen Termin bei einem Werkstatt-Partner vereinbaren.

Bis zu dem Zeitpunkt können alle betroffenen Fahrzeuge weiterhin benutzt werden, der Konzern rät den Kunden allerdings bis zur Umsetzun der Rückrufaktion den Mittelsitz nicht zu nutzen und wir schließen uns diesem Rat selbstverständlich an, möchten aber auch erwähnen, dass wir stets erwähnt haben, dass wir in den Fahrzeugen immer nur maximal vier Personen sitzen sehen, alleine schon auf Grund der Platzverhältnisse.

Der Volkswagen-Konzern wird nun wie erwähnt die Halter anschreiben lassen, eine Eigeninitiative ist derzeitig noch nicht erforderlich. Erst wenn das Schreiben angekommen ist, kann man bei seiner Werkstatt einen Termin vereinbaren zur (selbstverständlich für den Kunden kostenlosen) Umrüstung.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert