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Genf 2019 Traumwagen: Mercedes-AMG GT R Roadster

Wir starten nun mit unserer Genf 2019 Berichterstattung und in diesem Jahr sprechen wir ausschließlich über Traumwagen und Zukunftsvisionen. Den Anfang macht der Mercedes-AMG GT R Roadster!

Eigentlich ist der Preis vom Mercedes-AMG GT R Roadster auch total egal, denn die 750 Fahrzeuge werden vermutlich schneller verkauft sein, als wir Otto-Normal Autofahrer Mercedes-AMG GT R Roadster aussprechen können. Dieses Fahrzeug dürfte derzeitig die dekadenteste Form der Obdachlosigkeit mit zwei Sitzplätzen sein, die man für Geld kaufen kann.

Mercedes-AMG GT R Roadster – technische Daten und Fakten

Der Mercedes-AMG GT R Roadster ist nicht nur das 16. Mitglied der AMG GT Familie, sondern auch ein Ausrufezeichen. Dieses Fahrzeug schreit förmlich danach gefahren zu werden. Die 585 Pferde unter der Motorhaube wollen schließlich bewegt werden, bei schönem Wetter darf das dreilagige Stoffverdeck gerne in den Aufbewahrungsort wandern. Innerhalb von 3,6 Sekunden katapultiert diese fahrende Unvernunft auf Landstraßentempo und Schluss mit Lustig ist erst bei Tempo 317 km/h.

Verantwortlich für den Vortrieb zeigt sich der bekannte 4.0 Liter V8 Bi Turbo. Im Vergleich zu den anderen GT-Modellen wurde hier der Ladedruck auf 1,35 bar erhöht. Im Bereich von 2.100-5.500 U/Min steht hier ein Drehmoment von 700 Nm zur Verfügung und nicht nur die aktive Hinterachslenkung, das AMG Fahrwerk, die Traktionskontrolle und das Sperrdifferenzial an der Hinterachse werden dafür sorgen, dass der Fahrspaß hinterm Volant nicht abreissen wird.

Bis zu 402 mm große Bremsscheiben an der Vorderachse, 19″ Felgen vorne und 20″ Felgen hinten. Ein Leergewicht nach EG von 1.710 kg und ein fest verbauter Heckspoiler. Über den Verbrauch von 12,4 Liter auf 100 km wundert sich vermutlich keiner und in der Klasse interessiert es auch eher nicht.

Was kostet der Mercedes-AMG GT R Roadster?

Der Preis, der ist derzeitig noch auf der „Geheimhaltungs-Liste“, aber bei einer Limitierung der Produktion auf weltweit von 750 Stück ist der Preis wie schon erwähnt nebensächlich. Die Chance so ein Fahrzeug in naher Zukunft in freier Wildbahn zu erleben dürfte eher gering sein, sollte man jedoch doch mal ein Mercedes-AMG GT R Roadster erspähen, dann dürfte man den Tag als „Glückstag“ in den Kalender eintragen.

Fotos: © Mercedes-AMG / Mercedes-Benz 2019

Das ist der neue VW Passat 2019!

Der VW Passat ist der deutsche Geschäftswagen, mit einem Geschäftswagen-Anteil von 80% übertrumpft er hier zahlreiche Marktbegleiter. Nun bekommt der VW Passat B8 sein Facelift. Neben einer neuen Optik ziehen vor allem zahlreiche technische Veränderungen ein. Bei einer Vorpremiere – der VW Passat 2019 feiert seine Publikumspremiere in Genf – konnten wir uns das Fahrzeug schon einmal in Ruhe ansehen.

Die VW Passat Fake-Auspuffblenden sind geblieben!

Der VW Passat ist ein richtiger Millionen-Seller, einer der Grundpfeiler von Volkswagen und direkt am Anfang klären wir die Frage, ob der VW Passat wohl eingestellt wird? Nein! Wird er nicht, denn er bekommt nun erst einmal ein Facelift und die Erfolgsgeschichte, die mit dem Passat B1 im Jahre 1973 startete, wird weiter geschrieben.

Auch die R-Line hat neue Stoßstangen bekommen!

Den aktuellen VW Passat gibt es als Limousine, als Variant – also Kombi – und als Alltrack Version mit einer leicht erhöhten Bodenfreiheit und Offroad-Look.

Die Modellpflege vom Passat B8 nennt man intern B8.2 – man spricht hier auch von einem Facelift. Zurückhaltend sind daher die optischen Veränderungen im Exterieur. Die Abmessungen haben sich nur maginal verändert.

Der neue VW Passat bekommt optional die Matrix-LED Leuchten. Die machen die Nacht zum Tag ohne dabei die anderen Verkehrsteilnehmer zu blenden. Auch am Heck zieht die LED-Technologie ein, der VW Passat bekommt ein neues Heckleuchten-Design.

Der VW Passat GTE, sprich das Hybrid-Modell, erfüllt bereits heute die Euro 6d Abgasnorm. Die Systemleistung beträgt in dem Fall 218 PS. Durch eine größere Batterie konnte die rein elektrische Reichweite auf 55-70 km gesteigert werden.

Insg. kommen drei weitere Benziner und drei weitere Diesel-Aggregate unter die Haube. Die Leistungsrange liegt zwischen 120 und 272 PS. Alle Motoren verfügen über einen Partikelfilter und erfüllen derzeitig die Euro 6d-Temp Abgasnorm.

Active Info Display und neue Infotainment-Funktionen im neuen VW Passat!

Im Innenraum bietet der VW Passat vorne sowie hinten ausreichend Platz. Neu ist das digital Cockpit, welches wir schon aus dem VW Polo kennen. Neu ist auch das kapazitive Lenkrad, welches wir vor allem für die neuen Assistenzsysteme benötigen, denn der neue Passat kann mit dem sogenannten „Travel Assist“ teilautomatisiert bis zu einer Geschwindigkeit von 210 km/h unterstützen. Sprich das Fahrzeug kann die Spur und den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug halten.

Ganz wichtig: Der Fahrer muss das System auch weiterhin überwachen, wir sprechen hier vom teilautomatisierten Fahren, also Level 2.

Viele Erneuerungen betrifft das MIB3 – Infotainmentsystem. Apple CarPlay over the air, USB-C Schnittstellen, frei konfigurierbare Kacheln auf dem Display, ein digitales Fahrtenbuch und nun mit „Hallo Volkswagen“ auch einen Sprachassistenten, der einen versteht. Mit einem „Ich habe Hunger“ bekommt man eine Auswahl von Restaurants, während ein „Ich bin Müde!“ einem zum nächsten Hotel führt. Der Assistent wird bis zum Marktstart noch viele weitere Features erlernen, da sind wir uns ziemlich sicher.

Vorne gibt es im neuen VW Passat ausreichend Platz!

Der neue VW Passat bekommt weitere Abstufungen beim adaptiven Fahrwerk und darüber hinaus selbstverständlich viele weitere Assistenzsysteme die den Fahrer bei seiner Fahraufgabe unterstützen sollen.

Mit einem Geschäftswagen-Anteil von 80% ist der VW Passat ein Fahrzeug in dem man viel Zeit verbringt. Aus dem Grund wird die Konnektivität groß geschrieben. Der Passat bekommt eine fest verbaute SIM-Karte und kann nun über Streaming-Dienste, Web-Radio und weitere Funktionen verfügen.

Für den optimalen Klang steht optional eine 700 Watt starke Anlage zur Verfügung. Die Flottenbetreiber selbst erfreuen sich über die Möglichkeit die Verbräuche und Wartungsstände im Blick zu behalten. Flottenbetreiber die richtig Geld sparen wollen, kaufen übrigens ihre Passat Kennzeichen online, aber das dürfte ja schon bekannt sein.

Kindersicherheit wird im neuen VW Passat auch weiterhin groß geschrieben!

Im Fond gibt es zwei ISO-Fix-Halterungen für Kindersitze, Einklemmschutz für alle Fenster und ausreichend Platz selbst für größere Mitfahrer. Somit empfiehlt sich der VW Passat nicht nur als Geschäftswagen, sondern auch für Familie und Freizeit. Er darf bis zu 2,5 Tonnen ziehen und die Stützlast beträgt 90 kg.

Das Kofferraumvolumen vom VW Passat hat sich nicht verändert.

Nicht verändert hat sich das Volumen im Laderaum. In der Limousine sind es immer noch 586-1152 Liter, beim Variant 650-1.780 Liter. Unbestritten ein sehr guter Wert, denn im Mitbewerberfeld wird der VW Passat aktuell nur vom Skoda Superb geschlagen. Er übertrumpft den Peugeot 508 SW, den Volvo V60, den Audi A4 Avant und auch die aktuelle Mercedes-Benz C-Klasse.

Bestellbar ab Mai 2019 schätzen wir, dass die ersten Fahrzeuge ab September 2019 im Handel stehen werden.

Cabrios 2019? Angebot und Nachfrage limitieren das Segment!

Cabrio fahren ist und bleibt die dekadenteste Form der Obdachlosigkeit. Allerdings gehen die Zulassungszahlen von Cabrio-Modellen hier in Deutschland immer weiter zurück. Im vergangenen Jahr (2018) wurden nur noch 75.469 neue Cabrios zugelassen, im Jahr davor waren es immer noch 83.598 Fahrzeuge.

Ein Rückgang trotz Rekordsommer? Somit sind wir nun auf dem Niveau von 2015, denn in dem Jahr wurden 75.679 Fahrzeuge zugelassen. Der Rückgang ist übrigens kein rein deutsches Problem. Das Segment der offenen Fahrzeuge ist auch über die Landesgrenzen hinaus auf dem Rückmarsch. Doch woran mag das liegen?

Zum einen sicherlich auf Grund der sinkenden Nachfrage, auf der anderen Seite aber sicherlich auch an der Tatsache, dass das Angebot schrumpft. Angebot und Nachfrage! Stets das gleiche Spiel. Gekauft werden aktuell SUVs, das wird sich so schnell scheinbar auch nicht ändern. Denn auch wenn Porsche gerade signalisiert hat, dass der neue Porsche 911 auch als Cabrio auf dem Markt kommt oder Lexus ein LC Cabrio als Studie in Detroit vorgestellt hat, wird das am Massenmarkt nichts ändern. Das Volkswagen nun aktuell kein Cabrio-Modell im Sortiment hat, spricht Bände. Auch wenn hier ein T-Roc Cabriolet geplant ist, kann man in der Wolfsburger Sammelkiste derzeitig kein offenes Fahrzeug kaufen.

Bei den Kollegen von Seat und Skoda übrigens auch nicht. Nur noch Audi und Porsche halten die Fahne oben, aber da spielen wir natürlich auch in einer anderen Preisklasse.

Welche Cabrio-Modelle für unter 35.000 Euro gibt es denn aktuell? Das Mini Cabriolet, das startet ab 23.300 Euro. Ein Opel Cascada kann man noch für ca. 34.000 Euro bekommen. Das Audi A3 Cabriolet startet ab 34.100 Euro. Das BMW 2er Cabriolet startet ab 34.750 Euro. Günstiger ist da schon der Mazda MX5, wenn gleich der auch nur zwei Sitzplätze bietet.

Hier beginnt der Fahrspaß hinterm Frontscheibenglas ab 22.990 Euro. Bleiben wir bei zwei Sitzplätzen, da gibt es auch noch den Fiat 124 Spider und wenn wir die Fahrzeuge mit einem Faltdach hinzuzählen, dann gibt es natürlich noch ein paar mehr. Aber sind das richtige Cabrios? Das liegt sicherlich immer im Auge des Betrachters. Das günstige Open-Air Vergnügen bietet, wenn man die Faltdach-Cabrios mit einbezieht, das smart fortwo Cabrio, gefolgt vom Fiat 500C oder z.B. dem Citroen DS3 Cabriolet.

Die neue Toyota Supra feiert Weltpremiere – Die wichtigsten Fakten!

Endlich ist sie da. Die neue Toyota Supra und wir dürfen bereits jetzt das fantastische Rezept loben, auf welchem das Fahrzeug basiert. Unter der langen Motorhaube werkelt ein guter alter Bekannter. Ein 3.0 Liter Reihen-Sechszylinder den man zusammen mit dem 8-Gang Automatik Getriebe so auch gut in einem BMW Z4 finden könnte. Kleiner Scherz, inzwischen weiß vermutlich jeder, dass die neue Toyota Supra zusammen mit dem BMW Z4 in Graz gebaut wird, man sich Bauteile teilt und das Fahrzeug zusammen entwickelt hat.

2019 Toyota Supra

2019 Toyota Supra

2019 Toyota Supra Fakten

Kommen wir also direkt zu den wichtigsten Autoquartett-Daten von der neuen Toyota Supra, welche Ende 2019 / Anfang 2020 auf die Straße rollen wird. Der Motor verfügt über ein Hubraum von drei Liter, die maximale Leistung wird mit 340 PS angegeben. Das maximale Drehmoment liegt bei 500 Nm und nnerhalb von 4,3 Sekunden geht es auf Landstraßengeschwindigkeit. Was fehlt noch? Das Gewicht von der neuen Toyota Supra? Das liegt bei ca. 1,54 Tonnen! Leer versteht sich. Der Preis startet derzeitig ab 62.900 Euro.

Dafür bekommt man dann auch schon recht viel geboten, aber der Preis ist natürlich knackig für einen Toyota. Serienmäßig bietet die neue Toyota Supra, die in Sachen Design durchaus polarisiert, viele Sicherheitsfeatures und Ausstattungsdetails. Die 19″ Felgen drehen sich stets in den Radkästen, LED Scheinwerfer leuchten den Weg, während die anderen Verkehrsteilnehmer wohl eher ausschließlich die LED Rückleuchten und den ungewöhnlich geformten Heckspoiler sehen werden.

Im Innenraum gibt es alles was das Herz begehrt und den Fahrer nicht all zu sehr ablenkt. So verfügt die neue Toyota Supra neben dem kompletten Konnektivitäts-Quatsch z.B. über ein Head-up-Display, über Schaltwippen für die 8-Gang Automatik und über ein 3-Speichen-Lenkrad. Dazu noch zwei Pedale und im Gepäckraum noch etwas Platz. Mehr braucht man doch eigentlich gar nicht, oder?

Noch ein paar Details gefällig? Wie wäre es mit einem aktiven Differenzial, einer Brembo Bremsanlage, einem adaptiven Fahrwerk oder oder oder… alles drin bei der neuen Toyota Supra.

Wo soll man das Kennzeichen montieren?

Eine Frage müssen wir uns allerdings stellen: An welcher Stelle soll bei der neuen Toyota Supra das Kennzeichen montiert werden? Da wo das Schild nun angedeutet ist, sieht es doch wahrlich bescheiden aus, oder?

Fotos: © Toyota 2019

2019 SEAT Tarraco Test | Fahrbericht | Review

Der Seat Tarraco macht nach dem kleinem Seat Arona und dem kompakten Seat Ateca das spanische SUV-Trio komplett. Der neue Tarraco überragt dabei nicht nur die beiden spanischen Modelle, sondern auch die Konzern-Fahrzeuge, die auf der gleichen MQB-A Plattform entstehen. Der VW Tiguan Allspace und auch der Skoda Kodiaq sind nämlich etwas kürzer als der neue Tarraco.

Nur der VW Atlas, den Volkswagen in den USA vertreibt, übertrumpft derzeitig den Tarraco im Konzern. Gefertigt wird der Seat Tarraco übrigens in Wolfsburg, in der gesamten Geschichte vom Wolfsburger Werk ist der Tarraco erst das fünfte Konzernfahrzeug welches dort hergestellt wird und davon nach dem Seat Arosa bereits der zweite SEAT. Der Tarraco läuft zunächst also zusammen mit dem Tiguan und dem Touran vom Band.

Überspitzt könnte man nun  sagen, dass es sich bei dem Seat Tarraco um Einheitsbrei handelt. Gekocht aus – zugegeben – richtig guten Zutaten vom VW Konzern, abgeschmeckt mit einem Schluck spanischem Rotwein und gewürzt mit spanischen Gewürzen.

Das schmeckt gut, das schmeckt sogar sehr gut und man kann es vermutlich auch jeden Tag essen, allerdings versprüht der Tarraco meiner Meinung nach nicht diese typischen Emotionen die man ansonsten den SEAT Modellen zuschreibt bzw. von den SEAT Modellen kennt.

SEAT Tarraco Mitbewerber

Das mag aber auch am Markt liegen. Der immer noch boomende SUV-Markt ist hart umkämpft, das Mitbewerberfeld ist dementsprechend gut gerüstet. Der Tarraco tritt natürlich auch gegen seine Konzernbrüder an, darüber hinaus aber auch noch gegen den Jeep Cherokee, den Hyundai Grand Santa Fe, den Kia Sorento, den Renault Koleos, den Peugeot 5008, den Nissan X-Trail, den Mitsubishi Outlander, den Audi Q5, den BMX X3 oder aber auch gegen den Mercedes-Benz GLC. In Sachen SUV gibt es inzwischen für jeden Geschmack und Geldbeutel das richtige Fahrzeug.

Kommen wir also zu den Abmessungen: Der Seat Tarraco ist 4,74 Meter lang, inkl. Außenspiegel 2,12 Meter breit und 1,66 Meter hoch. Der Radstand beträgt 2,79 Meter und kommt somit den Passagieren, aber auch dem Gepäckraum zu Gute.

Den Tarraco gibt es als 5- oder als 7-Sitzer, dementsprechend varriert auch das Kofferraumvolumen zwischen 760 Liter beim 5-Sitzer und 700 Liter beim 7-Sitzer.
Legt man die Rücksitzlehnen um, vergrößert man den Laderaum auf über 1.775 Liter beim 7-Sitzer, bzw. 1.920 Liter beim 5-Sitzer.

Fährt man mit 7 Sitzen und platziert hinten dann Kinder oder Kleinwüchsige, dann verbleibt ein nutzbares Kofferraumvolumen auf Kleinstwagen-Niveau. Das liegt dann nämlich bei 230 Liter.
Schaut man sich den Tarraco an, dann steht man vor einem imposanten SUV. Die Designer haben erst gar nicht versucht das stattliche Fahrzeug durch Design-Tricks rein optisch schmaler wirken zu lassen, sondern setzten noch einen oben drauf und unterstreichen damit den robust wirkenden Auftritt.

SEAT Tarraco Design

An der Front erkennt man den SEAT Tarraco auf den ersten Blick natürlich am großen SEAT Logo im Kühlergrill.

Daneben gesellen sich die Voll-LED-Scheinwerfer, die mit der SEAT typischen Lichtsignatur – das dreieckige – ausgestattet worden sind.  Der Wendekreis vom Seat Tarraco wird mit 11,9 Meter angegeben, in die Radkästen ziehen optional 17, 18, 19 oder 20″ Felgen.

Das Heck vom Tarraco präsentiert sich auch in voller Breite, die beiden LED-Rückleuchten sind rein optisch durch das Reflektor-Band verbunden, schade das dieser Streifen nicht auch leuchten kann.

Rein optisch verfügt der SEAT Tarraco über zwei Endrohrblenden, aber die sind leider komplett Fake.

Wisst ihr eigentlich warum der SEAT Tarraco so heißt? Die SEAT Fans durften den Namen auswählen, Tarraco ist der antike Name der heutigen Stadt Tarragona und das passt dann natürlich zu dem spanischen Hersteller wie die bekannte Faust aufs Auge.

SEAT Tarraco technische Daten / Leistungsdaten

Unter die Motorhaube kommen, je nach Markt, zunächst zwei Benziner und zwei Diesel Aggregate. Die Leistungsrange liegt zwischen 150 und 190 PS, bzw. zwischen 110 und 140 kW. An die Maßangabe müssen wir uns früher oder später gewöhnen, spätestens wenn 2020 noch das Hybrid-Modell nachgereicht werden soll.

Der 1,5 Liter TSI Benziner verfügt über ein maximales Drehmoment von 250 Nm. Der 2.0 Liter Benziner stellt im Drehzahlbereich zwischen 4.200 und 6.000 Umdrehungen in der Minute ein Drehmoment von 320 Nm zur Verfügung.

Das sind fast Diesel-Werte, allerdings schafft der 2.0 TDI mit 150 Pferdchen die 340 Nm schon in einem Bereich zwischen 1.750 und 3.000 Umdrehungen und der 190 PS starke Selbstzünder, legt hier sogar noch mal 60 Nm oben drauf.

Die Höchstgeschwindigkeit liegt je nach gewählter Motorisierung und Getriebeart zwischen 198 und 211 km/h. Die schnellsten Modelle beschleunigen innerhalb von 8 Sekunden auf Landstraßentempo, die langsameren brauchen halt 9,8 Sekunden, doch kommt es darauf wirklich an?

Den SEAT Tarraco gibt es handgerissen über eine 6-Gang Handschaltung oder aber man entscheidet sich für das 7-Gang Doppelkupplungsgetriebe. In dem Fall fällt der Einstiegsbenziner allerdings raus, denn den gibt es ausschließlich mit dem 6-Gang Getriebe.
Umgekehrt gibt es auch Auschlüsse, denn die 190 PS Versionen von Benziner oder Diesel gibt es nur mit dem Doppelkupplungsgetriebe.

Den SEAT Tarraco gibt es, so wie es sich für ein vernünftiges SUV gehört, wahlweise auch mit einem Allradantrieb. Leer bringt der große Spanier zwischen 1,6 und 1,8 Tonnen auf die Waage.
Die Zuladung liegt zwischen 669 und 696 kg. Die gebremste Anhängelast liegt je nach gewählter Motorisierung zwischen 1,8 und 2,3 Tonnen – hier ist ganz klar – wer häufiger Anhänger ziehen möchte, sollte zum größten Diesel mit DSG greifen. Die Stützlast beträgt 80 kg, das Dach darf man maximal mit 75 kg beladen.

Der kleine Benziner genehmigt sich durchschnittlich 6,6 Liter Benzin auf dem Prüfstand, der kleine Diesel gibt sich mit 4,9 Liter zufrieden, der große Diesel schluckt 5,6 Liter.
Sicherheit wird beim Tarraco groß geschrieben, so gibt es eine Vielzahl von Sensoren, die das Leben einfacher und auch sicherer machen sollen, ab Werk bzw. optional gibt es so zahlreiche Assistenzsysteme vom Stauassistenten über die Verkehrszeichenerkennung bis zum Fernlichtassistenten.

Ich empfehle defintiv die 360° Kamera, das erleichtert das Einparken ungemein, kann aber auch bei der Einfahrt ins Parkhaus eine echte Erleichterung sein. Optional gibt es auch einen Ausparkassistent, denn so ein langes Fahrzeug muss man erst einmal handeln können.
Vom Fahrersitz aus blickt man durch das Lenkrad auf ein 10,25″ großes Info-Display, daneben steht für das Infotainment ein 8″ großes Display zur Verfügung. Der Innenraum vom Tarraco ist also digital und präsentiret sich auch gut vernetzt und neben der Bedienung über das Lenkrad oder per Sprache gibt es im Tarraco auch noch eine Gestensteuerung.

Das Lenkrad lässt sich axial und vertikal verstellen, alle wichtigen Einstellmöglichkeiten sind direkt am Lenkrad und gut zu erreichen. Wählt man ein Fahrzeug mit Doppelkupplungsgetriebe, gibt es noch Schaltwippen die zur manuellen Gangauswahl zur Verfügung stehen. Das Infotainmentsystem präsentiert sich auf dem aktuellen Stand der Technik und die beiden Getränkehalterungen verfügen über kleine Halterungen.

Legt man die SEAT Tarraco Sitze um, dann vergrößert sich das Ladevolumen auf bis zu 1.920 Liter und wenn man die Lehne vom Beifahrersitz umlegt, dann kann man bis zu 2,73 Meter lange Gegenstände im Tarraco transportieren. Wer schon mal eine Bierzelt-Garnitur transportieren musste, der wird wissen wie schwierig so etwas in der Regel ist.

Kommen wir zum Fahreindruck. Allein die technischen Daten haben es ja bereits verraten: Der Seat Tarraco ist kein Sportwagen. SUV hin oder her, der ist auch nichts für schwere Gelände.
Der ist eher um Langstrecken zu meistern. Dazu passt die leichtgängige Lenkung, die uns persönlich zu indirekt ist und auch etwas an Rückmeldung vermissen lässt, dazu passt auch das komfortable Fahrwerk und die Bremsanlage leistete sich bei den Probefahrten auch keine Fehler.  Der Druckpunkt ist gut, die Bremse lässt sich fein dosieren, auch das ist ja wichtig wenn man bis zu sechs weitere Personen mit nimmt.

Der Preis ist heiß, los geht es ab 29.980 Euro. Optionalitäten kosten wie immer Extra. Ab Frühjahr 2019 geht es los. Ein Jahr später soll ein 210 PS bzw. 154 kW starker SEAT Tarraco Plug-in Hybrid folgen, der rein elektrisch 50 km weit fahren kann und natürlich wird es früher oder später auch noch eine sportlichere FR-Version vom Taracco geben. Tradition verpflichtet.

VW baut endlich wieder einen Volkswagen: Der neue VW T-Cross

Heute haben wir 10 Fakten zum neuen VW T-Cross für euch zusammengefasst, denn dieses Fahrzeug hat das Zeug ein „echter“ Volkswagen zu sein: Er schwimmt mit dem SUV Trend, bietet aktuelle Technik, ausreichend Platz, eine gewisse Variabilität und soll in der Basis-Ausstattung bereits unter 18.000 Euro vom Band laufen.

10 Fakten zum neuen VW T-Cross

1. Der T-Cross ist mit einer Länge von 4,10 etwas länger als der aktuelle VW Polo, basiert aber dennoch auf der MQB-A0 Plattform. Der verlängerte Radstand kommt vor allem den Passagieren, aber auch dem Gepäckraum zu Gute.

VW T-CROSS

VW T-CROSS

2. Alle Motoren vom neuen Volkswagen T-Cross erfüllen die strenge EURO 6D-TEMP Abgasnorm, ab Marktstart kommt eine Leistungsrange zwischen 95 und 115 PS unter die Haube. Mobilisiert wird das Fahrzeug entweder von einem 1.0 Liter 3-Zylinder oder einem 1.6 Liter Selbstzünder. Später folgt ein 1.5 Liter EVO 4-Zylinder Benziner mit 150 PS und wer weiß? Eventuell ist ja doch noch Platz im Portfolio für den 200 PS starken Antrieb aus dem VW Polo GTI?

03. Je nach Motorleistung und Kundenwunsch wird entweder manuell oder per Doppelkupplungsgetriebe geschaltet, die Kraft geht im VW T-Cross allerdings stets über die Vorderachse auf die Fahrbahn / den Fahruntergrund – ein Allradantrieb gibt es in diesem SUV nicht!

VW T-CROSS Innenraum

04. In der Basis-Version, die bei diesem kompakten SUV einfach nur „T-Cross“ heißt leuchten H7-Scheinwerfer den Weg, der Fahrer blickt auf klassische Rundinstrumente und das Fahrzeug rollt auf 16″ Felgen vom Band. Ein adaptives Fahrwerk gibt es bei diesem SUV nicht.

05. Dafür gibt es optional eine Rückfahrkamera, ein digitales Cockpit und ein bis zu 8″ großes Infotainmentsystem. In Sachen Konnektivität ist dieses SUV dann gut aufgestellt.

VW T-CROSS 8″ Infotainment-System

06. Der VW T-Cross bietet ausreichend Platz vorne und durch eine variable Rücksitzbank ebenfalls hinten. Man hat die Wahl ob man lieber im Fond mehr Beinfreiheit oder mehr Kofferaumvolumen haben möchte und kann dieses durch die um 15 cm verschiebbare Rücksitzbank einfach selbst bestimmen.

07. Das Kofferraumvolumen varriert je nach Stellung der Rücksitzlehne zwischen 385 und 455 Liter und übertrumpft in dem Fall neben dem VW Polo auch den VW Golf und sogar den VW T-Roc. Legt man die Sitze und die Lehne vom Beifahrersitz um steht ein Ladevolumen von bis zu 1281 Liter zur Verfügung.

VOLKSWAGEN T-CROSS virtuelles Cockpit – auch optional zu bekommen

08. Maximal ziehen 18″ große Räder in den Radkästen ein, den VW T-Cross gibt es in verschiedenen Ausstattungslinien (Life, Style, Design) auf die dann noch mal Design-Linien aufsetzen. Wir finden die R-Line besonders attraktiv.

VW T-CROSS – Induktiv Laden, USB Anschlüsse und Konnektivität? Vorhanden!

09. Optional gibt es für den VW T-Cross zahlreiche Assistentzsysteme die das Leben einfach schöner und vor allem auch sicherer machen. Einige Assistenzsysteme und Technologien aus dem VW Konzernbaukasten schaffen es aber nicht in den neuen T-Cross, so muss man neben einem adaptiven Fahrwerk z.B. auf eine 360° Kamera verzichten. Bei den Assistenzsystemen kann man aber fast aus den Vollen schöpfen.

10. Der Preis ist heiß, los geht es bereits bei knapp unter 18.000 Euro, damit ist er nur etwas teurer als ein VW Polo und damit wird der neue VW T-Cross nicht nur bei den Mitbewerbern sondern auch im eigenen Stall räubern.

VW T-CROSS – neues Heck! Das Design? Geschmackfrage!

Der neue VW T-Cross hat uns überzeugt, nun müssen wir ihn nur noch fahren.