Schadenfreiheitsklasse


Die Anmeldung eines Kraftfahrzeugs setzt den Abschluss einer Autoversicherung voraus, die Höhe des Beitrags wird durch die Schadensfreiheitsklasse bestimmt. Bei dieser Vorgehensweise handelt es sich um ein Bonussystem der Kfz-Versicherungsbranche, der folgende Beitrag erklärt die Details.

Die Einstufung in eine Schadensfreiheitsklasse

Für zahlreiche Verkehrsteilnehmer ist die Einstufung in verschiedene Schadensfreiheitsklassen ein Thema, über das sehr wenig bekannt ist. Gleichwohl kennen viele Autofahrer das Prinzip: Demnach erreichen sie nach einem Kalenderjahr ohne Schaden eine günstigere Einstufung. Hat sich jedoch in den letzten zwölf Monaten ein Unfall ereignet, steht eine Rückstufung an. Grundsätzlich gilt: Der Beitrag wird mit dem Erreichen einer höheren Schadensfreiheitsklasse (SF-Klasse) zunehmend günstiger.

In welcher Schadensfreiheitsklasse ein Fahrzeughalter aktuell ist, kann er seinem Versicherungsschein entnehmen. Darüber hinaus erteilen die Anbieter der Kfz-Versicherung auf Anfrage gerne Auskunft zur derzeitigen ­SF-Klasse.

Schadensfreiheitsklassen generieren Beitragsrabatte

Die Hohe der Versicherungsprämie wird durch SF-Klassen festgelegt, schadensfreie Jahre führen zu SF-Rabatten, welche positive Auswirkungen auf die Beiträge haben. Hierzu ein praktisches Beispiel:
 
  • In erster Linie Anfänger kommen nach Beendigung des ersten Versicherungsjahres in die Schadensfreiheitsklasse 1. Diese SF-Klasse beinhaltet noch keinen Rabatt, die Versicherungsnehmer müssen den Beitrag zu einhundert Prozent entrichten.
  • Ist das zweite Versicherungsjahr ohne Unfall beendet, erfolgt seitens des Versicherungsgebers eine Hochstufung in die SF-Klasse 2. Bereits hier können Autofahrer sinkende Beitragswerte registrieren, sie sparen in dieser Schadensfreiheitsklasse fünfzehn Prozent.

Das sollten Kfz-Halter über Schadensfreiheitsklassen wissen:


SF-Rabatte werden sowohl in der Haftpflicht als auch bei ­Vollkaskoversicherungen gewährt, die Höhe ist allerdings nicht verbindlich geregelt. Es obliegt dem einzelnen Anbieter, welchen Nachlass er seinen Versicherungsnehmern in den Schadensfreiheitsklassen einräumt. Generell gilt hierbei: Nach 30 schadensfreien Jahren erreichen Fahrzeughalter die SF-Klasse mit dem umfangreichsten Bonus und zahlen damit nur noch etwa ein Viertel ihres regulären Beitrags.

Sobald ein Fahrzeughalter seiner Versicherung einen Unfall oder Schaden am eigenen Kfz meldet, steigt die Prämie aufgrund der automatischen Rückstufung um eine oder mehrere Klassen. Fahrzeughalter können sich jedoch vor der Rückstufung bewahren.

Rückstufungen in teuere Schadensfreiheitsklassen können vermieden werden

Auch dem umsichtigsten Autofahrer kann nach vielen schadensfreien Jahren ein selbst verschuldeter Unfall passieren. Um eine Rückstufung zu verhindern, kann gerade ein kleinerer Schaden selbst bezahlt werden. Anhaltspunkte zur selbst bezahlbaren Schadenshöhe finden Autofahrer auf ihren aktuellen Rechnungen.


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